Mercury in Gemini squares Vesta in Virgo (May, 9th 2021)


Luft kann Feuer entfachen. Wind kann feines Glimmern zum Leuchten bringen. Unsere Gedanken können Leidenschaft nähren. Unser Wort kann Glut zum Ausdruck bringen. Ideen können uns wärmen. Sie sind wie ein Funke, der auf nährendem Boden zum heiligen Feuer in uns wird. Das sich wärmend und nährend verbreitet. Erst still in uns. Und dann zum Leuchten wird. Eine Helligkeit, die unsere Grenzen sprengt. Uns scheinen lässt. Für uns und andere. Wir werden zur weisen(den) Fackel, zum wärmenden Herd, zum Licht.


Gedanken können uns erhellen. Können Ideen anfeuern, die in uns wabern, bis sie in Worten und Taten geboren werden. Ideenfunken, die uns glimmern, schimmern lassen. Die mit dem richtigen Fokus zu neuen Wahrheiten und Wegen erstarken. Durch Worte können wir unsere Flamme zeigen und teilen. Heiliges Feuer. Heilendes Feuer. Wir dürfen entscheiden, ob wir es für uns behalten. Herz-erwärmend. Heimatlich. Denn manchmal reicht es, wenn wir den Fokus auf unser inneres Flammen richten. Sitzen und schauen. In unser Licht. Auf entstehende Schatten. Mit uns sind – im Hellen und Dunklen. Wenn wir unserer Flamme treu sind, sie ehren und achten. Dann dienen wir. Uns selbst und der Welt. Dann kann unser Feuer voll wortreicher Schönheit und ideenleichter Helle züngeln und scheinen.

Luft kann Flammen erlöschen. Hinwegfegen voll pustender Kraft. Gedanken können zerstören. Unsere Leidenschaft töten. Ein Weg-rationalisieren unserer Passion. Zerdenken von Gefühlen. Worte können Verlangen verdrängen. Wir können uns selbst ins Aus reden und denken. Wir können auf andere lauschen. So viele Töne im Außen. Informationen wie Wellen. Kein Fokus nur Flut. Tausend Gedanken doch nichts mehr im Herz. Kopfgewitter ohne Erde und Grund. Doch jedes Feuer braucht einen Boden. Einen Raum zum Flammen. Herz-Raum. Wir können unser eigenes Feuer ausbrennen lassen, wenn wir es nicht achten. Nicht für es sorgen. Sondern ersticken mit rationalen Worten voll fremder Realität. Wenn wir den Blick nur nach außen richten, zersplittern wir. In tausend Stücke. Gedankenfetzen voller Schall und Rauch. Seelenstücke, die aus uns schweben. Nicht integrierte Ideen. Nicht integriertes Sein. Chaos breitet sich aus. Kühle, die jeglicher Wärme entbehrt. Unser Feuer ist aus. Wir sind kalt.



Doch wir können wählen. Bewusst entscheiden und spielen. Mit unserem Feuer. Mit unserem Geist. Welche Gedanken sind dienlich? Welches Wissen nährend? Welche Worte entfachen mein Glimmen? Wir können den Fokus setzen. Im Geist. Im Herz. Aussortieren, was uns dient. Was uns nährt. Was uns wärmt. Was uns heilsam brennen lässt. Wir können wählen, ob unser Kopf uns ver-rückt. Zersplittert. Zerstreut. Oder ob unser Geist uns eint. In uns Verbindung erschafft. Zwischen Herz und Hirn, Kopf und Kreation. Wir können klar sein. Im Innen und Außen. Bewusst-sein.


Wenn unser Fokus unser Feuer ist. Wenn wir achtsam auf unsere Flammen schauen. Unserer Be-Geist-erung folgen. Voll Demut sind. Gegenüber dem Feuer, das in uns brennt. Das teil hat am ewigen Licht des Lebens. Wenn wir unseren Funken zum Strahlen bringen. Dann dienen wir. Und sind selbst sicher. Geerdet. Und doch lebendig. Züngelnd und schimmernd. Dann passiert Magie. Die Alchemie des feurigen Wortes. Die Luft, welche das Feuer nährt. Wir können sprechen und andere wärmen. Das Feuer in anderen entfachen und pure Essenz zum Ausdruck bringen.


Wir können uns durch Worte fokussieren. Wieder mit uns verbinden. Luft und Feuer dürfen tanzen, spielen – auf sicherem Grund.


Pictures from above to below: Thin Loth, Alexis Cuarezma, unknown, Thin Loth

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