Neumond im Steinbock am 2. Januar 2022


Neumond auf 12°20’ Steinbock am 2. Januar 2022 um 19:33h – Können wir uns Raum zum Fühlen geben und Zeit zum Ver-Arbeiten nehmen? Oder müssen wir uns dem unnatürlichen Staccato unserer patriarchalen Leistungsgesellschaft unterordnen und pausenlos arbeiten, um Geld zu verdienen und zu überleben?


Sind diese Leistungs-Systeme wirklich im Außen oder/und bereits im Innen – sodass wir die jahrhundertelang gelernte Unterdrückung unbewusst weiterführen? Uns peitschen, wenn wir ruhen, uns antreiben, wenn wir regenerieren. Ständig produzieren und konsumieren, anstatt zu verdauen und zu verarbeiten, sodass Inspiration und Kreativität Raum finden können? Es gibt einen Unterschied zwischen Selbstdisziplin, Ambition VS Selbst-Kontrolle, Unterdrückung.


Wir dürfen zu diesem Steinbock Neumond reflektieren, welche Systeme im Innen und Außen wir erreichtet haben und welchen Regeln wir folgen. Sind es unsere Regeln?


Oder übernommene Strukturen, die unserer Natur widersprechen? Wir dürfen reflektieren, ob wir unseren Wert davon abhängig machen, (fremden) Regeln zu folgen, zu funktionieren und „reinzupassen“ (Venus rx im Steinbock). Wir dürfen uns zum Neumond einen Moment außerhalb unserer Saturnischen Zeit erlauben – ein Ritual abhalten, dass uns Fühlen und Reflektieren erlaubt. Wo kommen wir her? Was erfuhren wir? Wollen wir so weitermachen? Was darf losgelassen, erneuert, angepasst werden? Wo sind wir spirituell bereits weiter, aber die Materie (Steinbock) hängt hinterher?


Wir dürfen uns zum Steinbock Neumond im Trine zu Uranus im Stier frei machen – von überholten Systemen, unterdrückenden Regeln – und zu unserer wahren Natur zurückkehren. Können wir natürlicher leben und arbeiten und trotzdem Teil einer Gemeinschaft bleiben? Können wir persönlich und kollektiv Regeln erschaffen, die im Einklang mit (unserer) Natur und individueller Freiheit sind, aber uns trotzdem gesellschaftlich zusammenleben lassen?

Wie kannst du dir selbst mehr Freiheit und Authentizität erlauben – auch schon jetzt, in einer Zeit, in der du zu einem gewissen Grad mitspielen musst, um Geld zu verdienen und (in einem überholten System) zu überleben?


Kannst du dir trotzdem Raum erlauben? Zum Fühlen, Regenerieren, Verarbeiten? Kannst du deine eigene Autorität stärken und dich immer mehr von externen Autoritäten lösen, sodass du integer – im Einklang mit deinen(!) Werten – lebst? Kannst du den Shift, die Transformation im Innen vollziehen und dir so auch im Außen immer mehr Natürlichkeit und Expansion erlauben (Jupiter in den Fischen im Quadrat zu den Lunar Nodes)?


Welche einengenden Gedanken willst du zu diesem neuen Mondzyklus und neuen Jahr loslassen, sodass Platz für Visionen und neuronale Verknüpfungen entsteht, die dich frei atmen lassen (Merkur in 0° Wassermann)?


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Art by Natalia Drepina


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