Planetary Musings – Venus in Scorpio trines Neptune in Pisces (December 6th 2020)


Venus – Unserer Beziehung zu uns selbst und anderen. Durch sie fühlen wir, was uns lieb ist. Welche Menschen, Dinge, Zustände für uns wertvoll sind. Durch Venus spüren wir aber auch, was wir nicht mögen und wogegen wir uns abgrenzen wollen. Wir spüren, was unsere Werte sind und welchen Wert wir uns selbst geben. Venus lässt uns erkennen, was und wie wir lieben wollen – uns selbst, andere Menschen und letztlich das Leben, in all seiner sinnesfreudigen Schönheit.


Neptun – Unsere Beziehung zum ALL, dem Universum, dem Göttlichen in und um uns. Neptun, unsere Verbindung zum Unaussprechlichen, was jenseits unseres Verstandes liegt und doch so nah. In unserem Herzen, in der Stille, in dem ahnungsvollen Le(h)raum zwischen den Zeilen. Neptun beflügelt uns dazu die Begrenzung unserer Körperlichkeit zu verlassen und uns selbst, das Leben aus einer höheren Warte zu sehen – die WAHRHEIT zu erkennen, welche letztlich nichts als LIEBE ist.


Wenn sich die allumfassende LIEBE Neptuns in den sphärenwogenden Fischen und die sinnliche Liebe von Venus im schmerzvollschönen Skorpion in einem magischen Trigon die Hände reichen, erleben wir einen inneren Tanz aus Sehnsucht, Traum und einer Sinnlichkeit, die unsere körperlichen Empfindungen übersteigt. Wir fühlen uns wie in ein seidenes Tuch gehüllt dessen sanftes Streicheln wir erst spüren, wenn wir still werden. Dessen zarte Berührung uns an unsere eigentliche, wahre Nacktheit erinnert. Denn, was liegt unter der Oberfläche unserer Sinne? Was können wir spüren ohne, dass es unsere Haut berührt?


Wenn Venus und Neptun sich umarmen können wir eine innere Gänsehaut empfinden, welche das Gefühl einer Ahnung hinterlässt. Einer Ahnung, dass da mehr ist als wir sinnlich begreifen können. Die Sehnsucht nach einer Liebe, welche die Begrenzung des Menschlichen übersteigt. Einer Liebe, die länger anhält als eine innige Umarmung und ein tiefer Blick. Wir sehnen uns nach dem Gefühl ewig gehalten zu sein, von zarten Armen, welche doch die Kraft haben alles zu tragen, was in uns ist. Welche uns hinwegheben von der beschwerenden Physis unserer Realität und uns eintauchen lassen in himmlische Sphären voll kosmischen Lichts.


Und gleichzeitig spüren wir, dass diese Sehnsucht und dieses EINSEIN mit unserem Sein, unserer Seele und allem was ist auch eine tiefe Einsamkeit evoziert. Wir könnten uns von plötzlicher Kühle umfangen fühlen und uns nichts mehr wünschen als eine kurze, aber feste Umarmung eines geliebten Menschen. Wir könnten uns plötzlich verloren fühlen in den Wogen des ALL und uns nichts mehr ersehnen als kurz gedrückt zu werden, um zu spüren, dass wir HIER sind. In der Begrenztheit unseres Körpers, aber doch voll sinnlicher Sicherheit.


Neptun erlaubt uns das ewig Gute und Wahre zu erahnen – doch dies kann uns auch zu verträumter Idealisierung und in umnebelte Ferne führen. Eine Ferne, aus der uns Venus mit einem liebevollen Winken zurückholen kann. Uns erinnern lässt – an unsere Werte und unser Wissen, dass die große, bedingungslose LIEBE auch gefährlich sein kann. Dass sie uns vergessen lässt, wer wir sind und welche Werte wir haben. Venus im Skorpion kann uns an den Schmerz und die Ohnmacht erinnern, welche wir erlebten, wenn wir uns im allzu vertrauten und verträumten Liebesrausch in die Tiefe stürzten. Venus im Skorpion kann uns leise zuflüstern, dass es ok ist mit Bedingungen zu lieben. Uns zu schützen. Wenn die Realität unsere physische Verwurzelung verlangt.


Wenn Venus und Neptun sich in Vertrautheit begegnen, können wir die LIEBE und die Liebe erfahren. Wir können baden – im Gefühl von Verbundenheit mit uns, mit dem ALL. Und wir können gleichzeitig unsere Begrenztheit als Geschenk erfahren. Wir können spüren wie heilsam es ist, die eigenen Grenzen zu fühlen. Den sanften Hauch von Seide auf der Haut. Die kurze, aber herzvolle Umarmung eines Menschen. Und wir können spüren, dass es dennoch eine LIEBE gibt, welche immerdar und immerwahr ist. Die uns trägt, auch wenn niemand da ist. Uns hält, auch wenn alle Stricke reißen. Uns mit dem ALL verbindet, auch wenn wir uns all-eine fühlen.


Liebst du ohne Grenzen? Verlierst du dich in der Grenzenlosigkeit? Erlaubt du dir voller Sinnlichkeit zu spüren und voller Vertrauen deine Sinne loszulassen?







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