The Sun in Aquarius squares Mars in Taurus (February 1st 2021)


Die Sonne im Wassermann – Unsere Lebenskraft. Neu gedacht. Unser Strahlen. In einem neuen Licht. Die Fähigkeit zur Erkenntnis. Unser Geist im Körper. Unser erdachtes Selbst. Unser denkendes Sein. Ich weiß, also bin ich. Ich bin, also weiß ich.


Mars im Stier – Unser aktiver Wille. Bewusstes Wollen voll physischer Kraft. Der Genuss der Bewegung. Die Pause im Tun. Voran? Ja. Aber mit Ziel und Freude. Sein im Tun. Voll Wille mit Wert.



Ich will Weite, Freiheit, Luft, Licht. Ich sehne mich nach Leichtigkeit. Hellem Strahlen. Aus meinem Inneren. In die kosmischen Sphären allen Seins. Ich will empfangen. Die helle Klarheit universeller Frequenzen. Strahlen aus dem All. Ich will baden. Im Licht der Erkenntnis. Mich sonnen. In klarkühlen Wellen kristallinen Lichts, das aus mir strömt, in mich fließt. Überall. Ist.



Ich spüre wie ich mich erhebe. So viel Licht. So viel Luft. Ich blicke hinab auf die Welt. Mein Sein. Ich fliege hinauf in lichtige Sphären. Da ist keine Grenze. Da ist nur Frequenz. Dimensionen voller Potential. In mir. Um mich. Wohin soll ich mich wenden? So viele Möglichkeiten, die denkbar sind. Ich schwinge mich ein, in hohe Frequenzen. Lasse mich treiben, auf vibrierenden Bahnen voll Energie. Ich bin so leicht. So licht.


Habe ich einen Körper? Oder bestehe ich nur aus Geist? Mind? Mens? Materienloser Frequenz? Mehrdimensionaler Phantasie? Wohin führt mich dieses Flirren? Zuckende Blitze gedanklichen Lichts. Mir wird kühl. So durchlichtet. So durchluftet. Etwas fehlt.



Ich bin einsam. Hier oben. So weit weg. Distanziert. Abgeschnitten. Ich erkenne nur, doch spüre nichts. Bin nur berauscht. Von Erkenntnis. Doch wohin führt dies? Was bringt mir mein Licht? Mein Flug durch kosmische Frequenzen? Ich will teilen. Erzählen, was ich sah. Erkannte. Erlebte.


Und plötzlich reißt es mich hinab. Die erdige Schwere meines Seins. Zieht mich in die Tiefe. Ich rausche nach unten. Tausend Galaxien ziehen an mir vorbei. Lichtschichten. Luftschichten. Klar, weiß, leuchtend. Unwirklich? Ich spüre wieder. Den Grund unter mir. Ich habe wieder Hand und Fuß. Spüre! Das pochende Leben in meinen Adern. Die Schwere meines Seins. Doch auch die Kraft der Physis. Meine Muskeln vibrieren. Durchströmt vom Blut der Erde. Voller Leben! Ich kann mich bewegen. Fliege nicht mehr, sondern gehe. Setze meine Füße. Mit Bedacht. Auf die warme Krume von Mutter Erde. Grasige Flächen auf wurzeltiefem Sein. Ich bin getragen. Gehalten. Ich fühle die Kraft meiner Bewegung. Ich kann entscheiden, wohin ich gehe. Ich kann gehen. Etwas tun. Wirken. Durch meinen Körper.



Ich fühle mich begrenzt in diesem Sein. Doch gleichzeitig bestärkt. Ich fühle mich verlangsamt in meinem Fluss. Doch gleichzeitig versichert. Weniger Rausch. Mehr Moment. Weniger Reiz. Mehr Ruhe. Ich weiß und fühle dennoch. Ich will. Bin nicht mehr planlos leicht. Sondern sehr real. Hier. Im Jetzt. In mir. Ich spüre, dass ich beides kann. Fliegen und gehen. Meine Seele zwischen den Welten.



Doch kann ich diese vereinen? Aus differenten Erden eine universelle Dimension kreieren? Durch mein Denken? Tun? Sein? Mein Körper. Mein Instrument. Hier auf Erden. Mein Geist. Trotzdem frei. In höheren Sphären. Ist das nicht schön? Diese Idee? Diese Möglichkeit? Diese Manifestation? Realisation meiner Gedanken in blühende Gärten. Hier auf Erden. Ich kann das gesehene Licht speichern. Und dann spenden. Ich kann meine luftigen Räusche verwandeln. In erdig-feine Phantasien. Die greifbar sind! Ich kann mein physisches Sein Über-denken. Über-flügeln. Ich kann mein mentales Fliegen wieder erden. Kanalisieren. In manifestierte Ideen voll sphärischer Schönheit und greifbarem Halt.


Mein Körper. Teil meines Seins. Voller Kraft. Voller Vitalität. Genuss in jeder Zelle. Spürbares Leben. Spürbarer Wille. Stärke. Doch dies ist nicht alles. Ich bin mehr. Energie, die meinen Körper übersteigt. Energie die hinaus, hinauf streben kann. Ich fühle die Freiheit dieser Erkenntnis. Meiner dualen Natur, die endlich zur Einheit verschmilzt. Licht, Luft, Erde, Sein. Mein. Ich. All. Ich atme einen frischen Wind und setze meine Schritte fort. Auf einem Pfad, der mich erdet und zu neuen Weiten führen wird. Sicher gehalten. Doch erleichtert und licht.


Pictures from above to below: Jenni Cornette, Fran Rodriguez, Maja Mijac, Chakkras, unknown,



22 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

The Goddess